Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

„Das Dunkle Universum": DFG finanziert SFB/TR33 mit rund elf Millionen Euro


Die Forscher am SFB/TRR 33 untersuchen die Existenz Dunkler Materie und Dunkler Energie. Obwohl beide zusammen 95 Prozent der Energiedichte unseres Universums ausmachen sind die physikalische Natur und Zusammensetzung dieses Dunklen Universums nach wie vor unbekannt.

Während Dunkle Materie die kosmischen Strukturen wie Galaxien oder Galaxien-Haufen entstehen lässt, beschleunigt die gleichförmig verteilte Dunkle Energie die Expansion des Universums.

Die Forschungsarbeiten des SFB/TR33 auf dem Gebiet der Kosmologie sowie der Astro- und der Teilchenphysik zielen auf die zentrale Fragestellung, woraus sich unser Universum zusammensetzt.

Im Mittelpunkt stehen dabei neben theoretischen Entwicklungen insbesondere neue Messungen, mit denen sich beispielsweise der Anteil Dunkler Energie als Funktion der Zeit bestimmen lässt. Auch die Frage, ob Dunkle Materie und Dunkle Energie einen gemeinsamen Ursprung haben, ist Gegenstand der Untersuchungen.

In den Sonderforschungsbereich/Transregio „Das Dunkle Universum“, der in der dritten Förderperiode mit rund elf Millionen Euro gefördert und an der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Heidelberg koordiniert wird, sind neben der Ruperto Carola, der Universität Bonn und der Ludwig-Maximilians-Universität München auch Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Astrophysik und für extraterrestrische Physik sowie des European Southern Observatory (ESO) eingebunden.

Sprecher ist Prof. Dr. Christof Wetterich vom Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg (ITP).

 

  • Zur Pressemitteilung der Universität Heidelberg
  • Ergänzende Informationen zum SFB/TR 33.

 

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